Sie nennen es Wasser
Susanne HSB in Kultur ⁓ 17. Mai 2012 ⁓ 17:46 Uhr ⁓ 3 Kommentare

Originalabbildung von what-a-water.de
Das Produkt ist nicht bahnbrechend, und die Idee könnte einfacher nicht sein. Dennoch ist das Konzept bestechend: Wasser in Flaschen, Wasserflaschen sozusagen. Das kann, das muss einfach ein Erfolg werden. Denn wer ist nicht interessiert an Wasser?
Ich bin es, auf jeden Fall. Tagtäglich nehme ich ein bis zwei Liter davon zu mir, ganz abgesehen von den unzähligen anderen Möglichkeiten des Wasserverbrauchs, die sich mir jederzeit vielfältig bieten. Ich gieße meine Pflanzen damit, ich wasche mein Geschirr, und ich spüle meine Toilette mit allerbestem Wasser blitzeblank. Wasser ist einfach, immer und überall vorhanden, und deshalb wirklich phantastisch.
Beachten Sie daher das Neueste vom Neusten am Markt: Wasser!
Und lesen Sie dazu das Unternehmen in Gründung selbst:
In weiten Teilen Deutschlands, insbesondere in Berlin, werden private Haushalte mit qualitativ hochwertigem Leitungswasser versorgt. Aber die Verbraucher hierzulande bevorzugen es, ihr Trinkwasser in Supermärkten oder im Einzelhandel einzukaufen. Seit Jahrzehnten steigt der Absatz von Mineral- und Tafelwassern, die teilweise aus der ganzen Welt importiert werden.
Deswegen wird es jetzt Zeit für Wasser. Wasser bietet den Verbrauchern ein ganz neues Produkt im Getränkeregal. Es vereint die hohe Qualität und die Vorteile des Berliner Trinkwassers mit der Vorliebe für Wasser aus dem Supermarkt. Und es vermeidet die Nachteile von Wasser aus der Leitung und von umweltschädlichem Importwasser.
Hauptstadtente
Susanne HSB in Aufnahmen ⁓ 13. Mai 2012 ⁓ 14:34 Uhr ⁓ 3 Kommentare

Hauptstadtente zwischen Ost und West Foto: HSBengl
Ein feines Ruheplätzchen vor großer Kulisse hat dieser Erpel gefunden, direkt an der Spree zwischen Ost und West im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain. Der Vogel, hier besser zu erkennen, ist übrigens echt.
Sonnabend, den 12. Mai 2012
Bernd HSB in Stadtnotizen ⁓ 12. Mai 2012 ⁓ 08:03 Uhr ⁓ 7 Kommentare
Was sagt mein Boss am Telefon zum auswärtigen Kunden: „Flughafen können wir nicht. Fußball auch nicht. Nur unsere Software, die wir Ihnen verkauft haben, taugt was.” Wahr gesprochen! Doch neben der Posse und der halben Tragödie gibt es die kleinen Nachrichten der Stadt. Da ist eine Straße In Charlottenburg. Benannnt nach dem Herrn Knobelsdorff. Sie war für ein paar Jahre keine richtige Straße mehr. War gesperrt. Man konnte nicht mit dem Auto durchfahren. Das hat dem daneben liegenden Horstweg, der keinen berühmten Namen trägt, nicht gefallen. Also ist er vor’s Straßengericht gezogen und hat dort gewonnen. Was Durchfahrt war, muss Durchfahrt bleiben. Gestern rückte man an, baute Sperre ab und malte neue Striche auf den Boden. Wir haben fertig. Das freut den Weg.
Ein zügiges Wochenende wünscht
Bernd
WINWIN – Klassenschau der UDK in Kreuzberg
Susanne HSB in Kultur ⁓ 11. Mai 2012 ⁓ 12:07 Uhr ⁓ 15 Kommentare
Es gibt KünsterInnen in dieser Stadt, das ist nicht neu. Es gibt Autoren, Schriftstellerinnen und Dichter, Malerinnen und Sprayer, ohne Zweifel gibt es auch Tänzerinnen, Schauspielerinnen und Taxifahrer zuhauf. Die meisten krabbeln so vor sich hin, Urheberrecht hin oder her. Die aktuelle Debatte geht ja vielfach am Kern vorbei. Kunst ist ein hartes Brot, das war sie schon immer.
Da könnte eine Ausstellung der Klasse Meise mit dem Titel WINWIN der UDK durchaus interessant sein, auch wenn ich nicht viel darüber weiß. Und der Flyer ebenfalls nicht viel verrät. Aber ich werde wohl hingehen und herausfinden, was es damit auf sich hat.
Ausstellungseröffnung Samstag, 12. Mai 2012, 19 Uhr, SENATSRESERVENSPEICHER, Cuvrystraße 3–4, Performance gegen 21 Uhr, anschließend geöffnet bis 19. Mai, 14-18 Uhr
Abendstimmung
Harald (HSB) in Aufnahmen ⁓ 10. Mai 2012 ⁓ 19:38 Uhr ⁓ 12 Kommentare
Leben auf dem Pulverfass
Susanne HSB in Aufnahmen ⁓ 09. Mai 2012 ⁓ 14:08 Uhr ⁓ 44 Kommentare

Beeindruckendes Bild von einiger (kindlicher) Brisanz. Foto: HSBengl
Aufgeflogen
Harald (HSB) in Schlagzeilen ⁓ 08. Mai 2012 ⁓ 16:26 Uhr ⁓ 45 Kommentare
Auf einer Pressekonferenz hat die Betreibergesellschaft am Dienstagmittag mitgeteilt, dass der Flughafen BER nicht wie geplant zum 3. Juni in Betrieb gehen wird. Laut Flughafen-Chef Rainer Schwarz sind die Sicherheitsanlagen nicht in einem “Reifegrad”, der eine Abnahme erlauben würde. Die regionalen Politiker sind bestürzt bis sauer. Der Spiegel berichtet dazu ausführlich und der Tagesspiegel hat einen Ticker aufgesetzt, der die Ereignisse seit der Pressekonferenz dokumentiert.
REMADE und PC-Service Kreuzberg putzen die Platten
Susanne HSB in Stadtnotizen ⁓ 08. Mai 2012 ⁓ 11:57 Uhr ⁓ Kommentare deaktiviert
Und zwar mit Hilfe von Chandro W. Ohmert und 10:10 Deutschland, die am kommenden Samstag – 12. Mai von 14 bis 17 Uhr – zum Laptop-Frühjahrsputz-Workshop einladen. (Anmeldungen bitte direkt an Chandro)
Das Problem liegt auf der Hand: Trotz der inzwischen fast sommerlichen Temperaturen leidet der Laptop weiterhin an winterlicher Trägheit, er ist zum Kriechen langsam und das womöglich seit Monaten. Das nervt! Die Fragen sind: Was hat sich da im Laufe der Jahre angesammelt? Welche unnötigen Datenberge verstopfen so nachhaltig die Festplatte? Und wie wird man das Zeug eigentlich wieder los?

Eines steht auf jeden Fall fest, ein Neukauf ist nur selten nötig, 10:10 Deutschland ermutigt daher alle, die Lebensdauer kränkelnder Laptops zu verlängern. Nette und kompetente Unterstützung beim Pflegen, Putzen und Ausmisten der Festplatte bietet dabei Chandro, Kreuzberger Computer-Fachmann. Der Workshop findet in seinem schicken Laden in der Urbanstraße statt.
10:10 ist übrigens eine global aktive Organisation, die Menschen, Organisationen, Schulen und Unternehmen dabei unterstützt, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern – um 10% in einem Jahr. Der Workshop in Kreuzberg ist Teil einer Reihe globaler REMADE Aktionen, deren Ziel es ist, Gebrauchsgegenstände zu warten oder zu reparieren anstatt sie aus den Augen zu verlieren, sie dadurch dem Verschleiß zu überlassen und schließlich durch etwas Neues, Schickes und vermeintliches Besseres zu ersetzen.
Damit setzen die REMADE Aktionen ein Zeichen für verantwortungsvollen Konsum und gegen die hemmungslose Produktion von CO2. Außerdem lässt sich so natürlich auch Geld sparen. Und neue, ähnlich interessierte Leute trifft man auch.
Also: Computer-Tuning (Windows und Mac), 12. 05. 2012, 14-17 Uhr, PC Service Kreuzberg, Urbanstraße 34, Anmeldung unter: cleanurlaptop@gmail.com
Sonnabend, den 5. Mai 2012
Bernd HSB in Stadtnotizen ⁓ 05. Mai 2012 ⁓ 10:09 Uhr ⁓ 22 Kommentare
Zurückgekehrt von einer Woche Urlaub im Brandenburgischen schaue ich, ob sich die Stadt verändert hat. Es ist grüner geworden. Der Baum vor dem Küchenfenster hat sich jede Menge Blätter zugelegt. Die gegenüber liegenden Häuser sind nicht mehr zu sehen. Eine Ringeltaube sitzt im Blattwerk und ordnet ihre Federn. Da wird hier gezupft und dort gerupft — bis alles perfekt zu sitzen scheint. Dann beginnt sie wieder von vorn. Das nenne ich Sorgfalt. So bleibt mir Zeit für einen Blick auf das neueste Skandälchen in Sachen Doktoren. Der Präsident mag keine externen Doktoranden. Da hätte die Arbeit von Albert Einstein keine Chance gehabt. Mit 17 Seiten hatte man auch damals so seine Schwierigkeiten.
Ein gut gebildetes Wochenende wünscht
Bernd
Frühlingsgefühle
Susanne HSB in Aufnahmen ⁓ 29. April 2012 ⁓ 23:24 Uhr ⁓ 7 Kommentare

Gleich und gleich... Foto: HSBengl
Nun ja, bei diesem schicken Pärchen auf jeden Fall, würde ich sagen.
The Passion of Former Days
Susanne HSB in Aufnahmen ⁓ 28. April 2012 ⁓ 13:12 Uhr ⁓ 4 Kommentare
Bilder aus dem Berlin der 50er Jahre gibt es im Blog von Anna Krentz (aus Kanada, wenn ich das richtig sehe). Unbedingt anschauen!
Wird Berlin zur Funky Town?
Fred HSB in Kultur ⁓ 27. April 2012 ⁓ 18:09 Uhr ⁓ Kommentare deaktiviert
Dies jedenfalls möchte uns das neue Programm im Wintergarten Glauben machen. In der gestrigen offiziellen Premiere des neuen Programms trafen dann die angekündigten drei Vollblut-Entertainer mit internationaler Erfahrung im Pariser Moulin Rouge, dem Berliner Quatsch Comedy Club und dem New Yorker Broadway aufeinander, um einen artistischen Blick auf den Groove der Metropolen dieser Welt zu werfen.
Morgen Eröffnung: Kaffee & Bücher in Neukölln
Susanne HSB in Stadtnotizen ⁓ 27. April 2012 ⁓ 16:20 Uhr ⁓ 3 Kommentare
Neulich entdeckte ich auf dem Weg zum Einkaufen und zurück, das sind jeweils etwa fünf Minuten, höchstens, gleich zwei neue Cafés. Und heute schon wieder:

Open now – das Café-Kollektiv k-fetisch in Neukölln
Der Name mutet ein wenig eigenartig an, man muss ihn erst aussprechen, um auf den Geschmack zu kommen. Und beim googeln geriet ich ebenfalls zunächst auf eine ganz falsche Fährte. Die Aufschrift rechts der obenstehenden Aufnahme (hier im Bild) sagt es allerdings klar: kaffee & bücher steht da nämlich. Das also ist der Fetisch, zwei unwiderstehliche Suchtmittel. Und das ist so richtig was für mich.

Höchstens 100 Meter von mir entfernt, wenn ich mich ein wenig aus dem Fenster beuge, kann ich den Laden sogar sehen. Das gefällt mir, sehr. Das könnte mein zweites Zuhause werden, wenn der Kaffee gut ist und ich meine eigenen Bücher mitbringen darf.
Morgen Nachmittag ist die offizielle Eröffnungsfeier. Abends gibt es erst eine Lesung und anschließend Musik. Ich bin gespannt und werde auf jeden Fall da sein.
Ein k-fetisch Blog gibt es übrigens auch, leider ziemlich tot, wie ich feststellen musste. Aber doch nicht ganz so tot, wie die Webseite. Schade, ich hätte gern ein bisschen mehr über das Kollektiv erfahren.
k-fetisch, Eröffnungsfeier, 28. April 2012 ab 16 Uhr, Weserstraße/Ecke Wildenbruchstraße, reguläre Öffnungszeiten: Mi – So 10 – 24 Uhr





